Lyrische Arbeit, anschließender Rauch einer Gauloises. Es kam mir eine Idee, vielleicht nur ein netter Ansatz. Aber eine Idee – für das Semester, die im allgemeinen recht unliterarische Zeit.
Wie wäre es damit Figuren der Literatur, mehr oder weniger bekannt, herauszugreifen und sie lyrisch zu erfassen? Natürlich nicht ohne den Spiegel der Aktualität zu vergessen. Rein psychologisches oder literarisches Resümee soll es nicht nur werden. Der erste Anfang wurde heute mit „Beckmann“ gemacht. Metrisch zweifelsohne noch holprig, doch Gediche reifen – über Monate, Jahre, ein Leben.
Beckmann
…….
„leben sie doch, beckmann“
klang es am spinnennetz
„doch wo – und wie und wann
wer bricht das gesetz?“
……….
„vertrödeln sie doch keine zeit!
bemühen sie sich ohne sinn
irgendwann ist es soweit.
So machen sie einfach hin
……..
fragen sie doch weiter nicht!“
„antworten haben null zweck“
so dann übt er sich in verzicht
liest auf der spinnen dreck.

1 comment
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Juni 23, 2009 um 4:56
Deide
Eine kleine Frage…
Wie lang soll das Gedicht über Nietzsche werden?